Wortgottesdienstleiter

auf dem Foto v.l.n.r.: Paul Baron, Martha Strigl, Andrea Schröder, Pfr. Manfred Rütsche, Monika Pech, Pfr. Johannes Kurzydem, Martha Weinzierl, Annemarie Obersojer, Veronika Asböck und Hans Schwarzenberg

 

Im Pfarrverband Fasanerie-Feldmoching gibt es momentan elf Wortgottesdienstleiter:

aus der Pfarrei St. Christoph:
Renate Neumaier, Roland Nitter und Helmut Wenzel

aus der Pfarrei St. Johannes Evangelist:
Paul Baron und Andrea Schröder

aus der Pfarrei St. Peter und Paul:
Veronika Asböck, Annemarie Obersojer, Monika Pech, Hans Schwarzenberg, Martha Strigl, Martha Weinzierl

 

Wortgottesfeier – eine sinnvolle Bereicherung unserer Gottesdienstordnung

Das religiöse Leben allein auf die sonntägliche Eucharistiefeier zu reduzieren, würde eine Verarmung bedeuten. So sind die Gemeinden aufgefordert, sich aus der reich gefüllten Schatztruhe liturgischer Formen zu bedienen und immer wieder neue Formen zu finden, welche die Menschen ansprechen. Für die meisten dieser liturgischen Formen bedarf es keines Priesters, sondern sie sollen und dürfen sogar von kompetenten beauftragten Frauen und Männern vorbereitet, geleitet und durchgeführt werden.

Wo genügend Priester in einem Pfarrverband tätig und verfügbar sind, wird der sonntägliche Gottesdienst selbstverständlich in gewohnter Form stattfinden. Wo jedoch aufgrund der pastoralen Notwendigkeit keine Alternative möglich ist, ist es sinnvoll geboten, dass sich die Gemeinde dennoch zum sonntäglichen Gottesdienst versammelt.

Einige Frauen und Männer aus unserem Pfarrverband haben sich zur Verfügung gestellt, nötigenfalls auch sonntags, einer Wortgottesfeier vorzustehen, sollte ein Priester oder ein hauptamtlicher Mitarbeiter nicht greifbar sein. In der sich verändernden pastoralen Situation kann es in Zukunft häufiger notwendig werden, solche Wortgottesfeiern mit Kommunionausteilung anzubieten, damit vor allem auch unseren älteren Gemeindemitgliedern ein Gottesdienst ermöglicht werden kann. In Verbundenheit und im Bewusstsein der letzten sonntäglichen Eucharistie wird den Gläubigen auch das Brot des Lebens ausgeteilt.

Einer sich verändernden Kirche wird auf diese Weise in einer sichtbar lebendigen, aktiven und selbstverantwortlichen Gemeinde Rechnung getragen.