The wind of Change...

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„The wind of Change …“

... diesen Song der deutschen Rockgruppe Scorpions von 1990 spielte ein Straßenmusikant auf seiner E-Gitarre auf der Piazza di Commune in Assisi, als ich heuer im Sommer dort gerade einen Espresso doppio macchiato in einem Straßenkaffee trank.

Damals, Anfang September, reifte im Ordinariat bereits die Entscheidung, und ich ahnte es wohmöglich schon, dass dieser „Wind der Veränderung“ auch mir bald entgegenwehen wird:
Denn nach den letzten drei Jahren seit Oktober 2017 als Diakon und pastoraler Mitarbeiter in unserem Pfarrverband PACEM werde ich ab November diesen Jahres als Büroleiter und persönlicher Referent des Erzbischofs zu unserem Kardinal Marx ins Erzbischöfliche Palais als Arbeitsstelle wechseln. Hintergrund ist, dass die Stelle des Erzbischöflichen Kaplans aufgeteilt wurde in einen sog. Erzbischöflichen Zeremoniar und eben einen Büroleiter/persönlichen Referenten. Zeremoniar (der vor allem unseren Erzbischof in der Liturgie begleiten wird) ist seit September 2020 ein junger Diözesanpriester. Und die fachliche und personelle Leitung des Erzbischöflichen Sekretariates darf ich übernehmen. Ich freue mich sehr, dass in den Gesprächen zunächst mit dem Generalvikar sowie auch anschl. mit Kardinal Marx, meine berufliche und persönliche „Profilpassung“ wohl so stimmig erschien, dass sich unser Erzbischof für mich entschieden hat.

Da ich aber auch weiterhin zur sog. seelsorglichen Mithilfe im Pfarrverband PACEM angewiesen bin, muss ich auch nicht im eigentlichen Sinne verabschiedet werden.

 „Die Zukunft liegt in der Luft - Ich kann sie fühlen, überall - Sie weht mit dem Wind der Veränderung“ heißt es weiter in einer Strophe bei den Scorpions. Zukunft wagen, zudem noch im Vertrauen auf unseren Herrgott – diese Hoffnung ist bei mir in den letzten Jahren stark gewachsen. Oder wie es der Beter im Psalm 37 beschreibt:
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen.“

In diesem Sinne darf ich Ihnen und Euch ganz bewusst sagen:       Auf ein Wiedersehen.

Ihr Diakon Frank Kreysing

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